DÜW - Journal Aktuell
Behördennummer 115
Leben im Landkreis

Informationsbroschüre Landkreis Bad Dürkheim (pdf-Dokument)


Informationen aus Verwaltung, Freizeit, Wirtschaft

Marathon Deutsche Weinstraße

Die „All-Inclusive“-Gästekarte für die Pfalz

Die Pfalz.Card kommt zur Sommersaison 2018

 

Die Pfalz.Card wird zum 1. April 2018 starten. Damit können Urlaubsgäste, die in einem der teilnehmenden Beherbergungsbetriebe übernachten, kostenlos eine Reihe von Freizeiteinrichtungen besuchen. Den Beschluss zum Start der Karte hat in der vergangenen Woche die Mitgliederversammlung des Pfalz.Touristik e.V. gefasst. „Nach mehr als zwei Jahren Vorbereitungszeit sind nun die Grundvoraussetzungen geschaffen, um die Gästekarte als Marketing-Instrument für die gesamte Region auf den Markt zu bringen“, sagte der Vorsitzende der Pfalz.Touristik, Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld. Etwa 100 Gastgeber haben ihre Teilnahme bereits zugesagt. Dazu zählen neben großen Hotels, Ferienwohnungen und Privatpensionen auch alle Jugendherbergen der Pfalz. Weitere Gastgeber können sich nach wie vor noch als Pfalz.Card-Betrieb bei der Pfalz.Touristik anmelden. Die Urlaubsgäste, die in den teilnehmenden Unterkünften übernachten, können im Gebiet des VRN kostenlos mit Bussen und Bahnen fahren und eine Fülle von Freizeiteinrichtungen kostenfrei besuchen. Darunter sind z.B. das Sealife Speyer, das Hambacher Schloss, die Südpfalz-Therme in Bad Bergzabern, der Zoo Landau, das Dynamikum Pirmasens und viele weitere große und kleine Museen, Stadtführungen, Schwimmbäder und andere Einrichtungen. Die Startfinanzierung der Karte ist durch die Unterstützung der Pfälzer Sparkassen gesichert, so dass mit den Investitionen in Technik, Marketing und Personal für die Karte begonnen werden kann. Betreibergesellschaft der Pfalz.Card wird eine GmbH mit den Gesellschaftern Pfalz.Touristik e.V. und Pfalz.Marketing e.V. sein.


Hintergrundinformationen zum Projekt „Pfalzcard“:

Die Pfalz.Touristik ist die erste Urlaubsdestination in Rheinland-Pfalz, die eine umlagebasierte Gästekarte einführen wird. Mit der Pfalz.Card können Gäste sowohl den ÖPNV als auch viele verschiedene Freizeiteinrichtungen der Pfalz kostenlos nutzen. Die Finanzierung erfolgt über ein Umlagesystem der beteiligten Übernachtungsbetriebe und eine Ausschüttung an die teilnehmenden Freizeiteinrichtungen. Nach den Erfahrungen aus anderen Urlaubsregionen kann eine solche Karte helfen, die Aufenthaltsdauer zu verlängern und die Zufriedenheit der Urlauber zu erhöhen. Denn durch die Bündelung wird das vielfältige Freizeitangebot der gesamten Region von Kusel bis in die Rheinebene noch wirksamer als bisher vermarktet. Schließlich könnte eine solche Karte auch den Austausch der Besucherströme zwischen Weinstraße / Rheinebene und Pfälzerwald / Pfälzer Bergland fördern. Dieses gegenseitige Empfehlungsmarketing trägt dazu bei, die Identifikation der Teilregionen mit ihrer Dachmarke „Pfalz“ zu stärken und führt zu Synergieeffekten im Marketing und in der Wirtschaftsförderung. Aus Sicht des Gastes hat die Karte “Geschenk-Charakter” und fördert dadurch das positive Image der Region.

Eine Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2015 bescheinigte der Pfalz Potential für die Einführung einer solchen Karte, allerdings wurde auch deutlich, dass das Projekt nur mit einer ausreichenden Anzahl an teilnehmenden Betrieben funktionieren kann. Die Pfalz.Touristik hat seitdem gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen aus den örtlichen Tourismusbüros in vielen Einzelgesprächen und Gastgeberversammlungen über das Projekt und die Teilnahmebedingungen informiert. Die benötigte Mindestzahl an Übernachtungsbetrieben und Freizeiteinrichtungen ist inzwischen erreicht. Die Tourismus-Verantwortlichen bei der Pfalz.Touristik wie in den Kreisen und Orten stehen hinter dem Projekt und bewerten es als einzigartiges Marketinginstrument und große Chance für die weitere Entwicklung der Region. Alle aktuellen Informationen zur Pfalzcard gibt es hier.


Quelle: Pfalz.Touristik e.V.

(02.08.17)

 
 
Interaktiver Haushalt
Bürgerpreis 2016
Leitfaden Flüchtlingsbetreuer
Kreisvolkshochschule
Menschenrechte für die Frau
Rahmenvereinbarung
Partnerschaften