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Die Geschichte dieser Ruinen, die auf einer Bergnase nördlich des Speyerbaches gegenüber dem gleichnamigen Forsthaus im Elmsteiner Tal versteckt liegt, ist weitgehend unbekannt. Man kennt weder den Erbauer noch das Erbauungsjahr. Lediglich aus der Tatsache, dass sich die Breitenstein auf Leininger Territorium befindet, legt die Leininger Grafen als Erstbesitzer nahe.
Wie die leiningische Nachbarburg Erfenstein wird ihnen Breitenstein zum Schutz ihrer ausgedehnten Waldungen gedient haben, Der erste urkundlich bekannte Herr von Breitenstein taucht 1257 und 1262 auf, ein Ritter Burkhart. Mit Sicherheit war er ein Lehnsmann der Leininger Grafen. Auch das Zerstörungsjahr der Burg ist urkundlich nicht belegt. Mit großer Wahrscheinlichkeit ging sie 1470 in den Auseinandersetzungen zwischen Kurfürst Friedrich I., und den Leiningern unter (wie Erfenstein), nur ist von letzterer dieses Ereignis in der Reimchronik des M. Beheim festgehalten.
Die Anlage ist dreigegliedert in Oberburg, Mittelburg, Unterburg. Die Oberburg ist am Höchsten gelegen. Ein heute durch Schutt größtenteils verfüllter Halsgraben trennt sie vom Grat des dahinterliegenden Berggrates. Schutz bot ein viereckiger Bergfried, von dem Reste erhalten sind, auf einer alleinstehenden Felsplatte. Im 15. Jahrhundert kamen offenbar zwei Batterietürme hinzu.
Der nächste Bereich, die Mittelburg, ist von der
Oberburg durch einen weiteren Halsgraben getrennt. Hier führt
heutzutage ein Forstweg durch. Die sichtbaren Mauerreste stammen aus
Restaurierungsarbeiten von 1988/1989.
Mittelburg und Unterburg
sind durch einen dritten Halsgraben getrennt. Dahinter erhebt sich ein
einzelner Felsen, an dessen Westseite das Wahrzeichen der Breitenstein
aufragt, die Schildmauer aus dem 13. Jahrhundert. Der ehemalige winzige
Wohnbau lag in ihrem Schutz. Außer der aus dem Felsen geschlagenen
Treppe sind nur wenige Mauerteile erhalten.
Zu Füßen des Felsens mit dem Wohnbau liegt eine Vorburg. Dort ist auch der wichtige Burgbrunnen zu finden. Ob es ein echter Tiefbrunnen ist oder nur eine Zisterne, ist noch unbekannt, da der Brunnen bisher nicht von seinem Schutt befreit wurde. Bei den Erhaltungsmaßnahmen von 1988/1989 wurden die Ringmauern saniert und auch das Torhaus der Vorburg größtenteils wiederhergerichtet. Die Ruine des Bergfriedes auf der Oberburg blieb unangetastet.

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