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Eigentlich geht die Idee für ein auffälliges Symbol am nördlichen Beginn der Deutschen Weinstraße bis in die 30er Jahre zurück, als auch das Weintor in Schweigen entstand. Ein Tor aus Pappmaché, in Grünstadt zur Einweihung der Deutschen Weinstraße 1935 aufgestellt, hielt aber nur wenige Tage. Wieder aufgenommen wurde der Gedanke 1980. Die Weinbruderschaft der Pfalz, die Weinwerbung und der Landkreis Bad Dürkheim ergriffen die Initiative. Es gründete sich das "Kuratorium zur Gestaltung der Deutschen Weinstraße".
Seit 1983 wurde der Bau eines Weinstraßen-Symbols in Bockenheim energisch vorangetrieben. Das Ergebnis eines Ideenwettbewerbs konnte aus Kostengründen nicht verwirklicht werden. Um der Realisierung näher zu kommen, verpflichtete das Kuratorium 1986 den Kaiserslauterer Architekturprofessor Horst Römer, der gemeinsam mit Dipl.-Ing. Gerold Reker nach mehreren Modellen 1991 einen Entwurf lieferte, der die Torsituation zum Thema hatte. Es kam zum Beschluss im Kuratorium, in der heute zu sehenden Form als Brückenrestaurant zu bauen (Form: römisches Kastell), womit ein wenig die Verbindung zur der Zeit geschlossen ist, als römische Kohorten den Wein als Kulturgeist ins heutige Deutschland und die Pfalz brachten.
Die lichte Durchfahrtshöhe über der Deutschen Weinstraße (B 271) beträgt rund 5,50 Meter. Im Erdgeschoss befinden sich der Gastraum mit der Weinrepräsentation der Winzer für 60-90 Personen. Attraktiv ist die Terrasse, Freisitz am See mit Bewirtung. Im 2. Obergeschoss ist das Brückenrestaurant speziell für Gruppen oder Feiern aller Art. Im 3. Obergeschoss liegt das Turmzimmer. Im 4. Obergeschoss finden die Besucher eine Aussichtsplattform. Alle Geschosse sind behindertengerecht und kinderwagenfreundlich mit einem Aufzug anzufahren. Einbezogen in die historische Klosterschaffnerei, lädt das Ambiente zu Spaziergängen ein, Naturfreunde finden interessante, sich neu bildende Flora und Fauna.
Auch kulturelle Begegnungsstätte am Beginn der Deutschen Weinstraße in Bockenheim soll das am 19. August 1995 eröffnete »Haus der Deutschen Weinstraße« sein. Nach den Vorstellungen des Kuratoriums soll sich im Pendant des »Deutschen Weintors« (an der französischen Grenze) die 2000jährige Weinbautradition der Pfalz widerspiegeln.
Eine kulturelle Besonderheit ist der Wandteppich der Bockenheimer Künstlerin Waltraud Deimel. Aus Schafwolle gewoben zeigt er ein "Spektrum Weinstraße". Das Werk ist 1,5 Meter hoch und sechs Meter breit.
Weitere Informationen unter:
Haus der Deutschen Weinstrasse
Weinstraße 91b
67278 Bockenheim
Telefon: 06359 - 40 92 64
Telefax: 06359 - 92 37 86
EMail: info@haus-der-deutschen-weinstrasse.de
Internet: www.haus-der-deutschen-weinstrasse.de
Im Haus befindet sich auch die
Tourist-Information Verbandsgemeinde Grünstadt-Land
Weinstraße 91b
67278 Bockenheim
Tel: 0 63 59/80 01-820
Fax: 0 63 59/80 01-812
Internet: www.leiningerland.com
E-Mail: touristik@gruenstadt-land.de
Öffnungszeiten:
Mo, Di, Mi. 8:30 - 12:00, 13:30 - 16:00 Uhr
Do. 8:30 - 12:00, 13:30 - 18:00 Uhr
Fr. 8:30 - 12:00 Uhr
(von Mai bis Oktober Fr. bis 17:00, Sa. 10:00 - 17:00 Uhr)

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