Isolation und Quarantäne, Absonderung

Neue Regelungen ab 16.01.2021

 

In Absonderung muss,

  •  wer einen Kontakt der Kategorie 1 zu einer positiv getesteten Person hatte ODER

  • COVID 19-typische Symptome hat, also krankheitsverdächtig ist ODER
  • mit Corona infiziert ist („Isolation“) ODER
  • wer aus einem ausländischen Risikogebiet in die Bundesrepublik einreist, es sei denn, es greift ein in der Verordnung geregelter Ausnahmetatbestand (siehe unten)

Dauer der Absonderung:

Personen mit SarsCov2-positivem PCR-Test

    a) Bei Krankheitssymptomen:
    Die Absonderung endet frühestens 10 Tage nach der Vornahme des PCR-Tests, Voraussetzung mind. 48 h Symptomfreiheit unmittelbar vor errechnetem Ablauf der Absonderungsdauer

    b) Ohne Krankheitssymptome:
    Die Absonderung endet frühestens 10 Tage nach der Vornahme des PCR-Tests

    Personen mit positivem Schnelltest:

    Die Absonderung dauert solange, bis ein negativer PCR-Test (Abstrich) vorliegt.
    Wird kein PCR-Test vorgenommen, gilt obige Regel analog.

    Kontaktperson Kategorie 1:

    a) im gleichen Haushalt wie der sog. Indexfall (positiv getestete Person):
    14 Tage nach Testdatum des Index; Möglichkeit zum „Freitesten“ nach frühestens 10 Tagen mittels PCR-Test oder Schnelltest

    b) außerhalb des Haushaltes des Indexfalls:
    14 Tage nach letztem engen Kontakt mit dem Infizierten; Möglichkeit zum „Freitesten“ nach frühestens 10 Tagen mittels PCR-Test oder Schnelltest

    c) Schule- oder Kita-Cluster:
    10 Tage nach letztem Kontakt mit dem Infizierten;
    Möglichkeit zum „Freitesten“ nach frühestens 5 Tagen (Entscheidung des Gesundheitsamtes über die Vorgehensweise in den Schulen)

    Die Testung asymptomatischer KP koordiniert das zuständige Gesundheitsamt.

    Ausnahmen gelten für KP, die vorher bereits positiv getestet worden waren, jetzt symptomfrei sind, und deren Absonderung bereits beendet ist.

    Covid19-Krankheitsverdächtige:

    Solange, bis ein negatives PCR-Testergebnis vorliegt
    (Ausnahme: die Person ist Kontaktperson Kategorie 1,
    hier gilt die Absonderungspflicht weiter, s.o.)

    LVO Absonderung:

    Landesverordnung zur Absonderung von mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten oder krankheitsverdächtigen Personen und deren Hausstandsangehörigen und Kontaktpersonen vom 8. Dezember 2020 (pdf-Dokument - externer Link)

    Stand: gilt ab 16. Januar 2021


    Einreisende:

    Für Reiserückkehrer aus Risikogebieten gilt ab 11.01.2021 eine „Zwei-Test-Strategie“.

    Verpflichtend muss maximal 48 Stunden vor der Einreise oder unmittelbar nach der Einreise ein Corona-Test durchgeführt werden.

    Die grundsätzliche Verpflichtung zur Absonderung bleibt auch bei negativem Test bestehen.

    Die Absonderung kann nur unter bestimmten Ausnahmen entfallen, bzw. nach 5 Tagen mit einem erneuten negativen Test beendet werden. 

    Diese Testung entbindet jedoch nicht automatisch von der Absonderungspflicht.

    BMG: Regelungen für Einreisende nach Deutschland im Zusammenhang mit COVID-19 (externer Link zum RKI)


    Wohin in Absonderung:

    Eine Unterkunft ist für Zwecke der Absonderung geeignet, wenn durch eine räumliche Abgrenzung sichergestellt ist, dass kein Kontakt zu Personen besteht, die nicht dem eigenen Hausstand angehören. Menschen in Quarantäne ist es in diesem Zeitraum nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Hausstand angehören.

    Absonderung und Arbeit:

    Wer in Quarantäne muss und berufstätig ist, kann in der Regel nicht an seinen Arbeitsplatz gehen. Falls möglich, ist Arbeiten von zu Hause aus natürlich erlaubt.

    Weist man keine Krankheitssymptome auf, darf der Hausarzt keine AU-Bescheinigung (sog. Krankmeldung) ausstellen. Dies gilt auch für positiv Getestete OHNE Symptome.

    Der Bescheid des Gesundheitsamtes über die Isolation/Quarantäne dient aber dabei als Berechtigung zur Entgeltfortzahlung!

    Erkrankt man während der Quarantäne, besteht von diesem Zeitpunkt an Arbeitsunfähigkeit wegen Krankheit – dies kann der Hausarzt bescheinigen.

    Eine Quarantäne nach Reiserückkehr muss ohne die behördliche Anordnung (Bescheid) erfolgen! Hierzu sind Sie nach der Landesverordnung verpflichtet. Reiserückkehrer, die ihren Urlaub in einem Risikogebiet verbracht haben, sind selbst verantwortlich.

    Eine Berechtigung zur Entgeltfortzahlung besteht in diesen Fall nicht.

    Homeoffice kann hier auch eine Lösung sein.

    Generell sollte eine Absprache mit dem Arbeitgeber erfolgen.


    Speziell: Einreise aus Risikogebiet

    In Quarantäne muss grundsätzlich,

    • wer aus einem ausländischen Risikogebiet in die Bundesrepublik einreist,
      ABER:

    In Quarantäne muss NICHT,

    • wer sich auf der Durchreise befindet

    • eine Person, die sich weniger als 72 Stunden in einem Risikogebiet im Ausland aufgehalten hat oder aus einem Risikogebiet für bis zu maximal 24 Stunden in das Bundesgebiet einreist

    • wer unter bestimmten Voraussetzungen, beispielsweise im Falle dringender privater Besuche (Verwandtschaft erster Grad, Lebensgefährten, Ausübung Sorge- oder Umgangsrecht) aus einem Risikogebiet kommt
    • Grenzpendler (mit Wohnsitz in Rheinland-Pfalz) oder Grenzgänger (mit Wohnsitz im Risikogebiet), die wegen beruflicher Tätigkeit, Ausbildung, Studium regelmäßig (mindestens einmal wöchentlich) ein- und ausreisen. Hier sind die zwingende Notwendigkeit, sowie die Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte sind durch den Arbeitgeber, Auftraggeber oder die Bildungseinrichtung zu bescheinigen.

    • Neu ist ab 11.01.2021 eine allgemeine Testpflicht bei Einreise. Diese Testung kann entweder maximal 48 Stunden VOR der Einreise oder unmittelbar danach erfolgen.
      Für die Durchführung der Testung darf die Absonderung verlassen werden.


    Wie und wo muss die Einreise aus einem Risikogebiet angemeldet werden:

    Es besteht die Verpflichtung, das Gesundheitsamt unverzüglich über die Einreise zu informieren. Dieser Verpflichtung kommen Sie nach, indem Sie Ihre Einreise vorab online anmelden unter (Link Einreise)

    Führen Sie die gespeicherte und/oder ausgedruckte Bestätigung mit sich, um sie dem Beförderer oder der Grenzbehörde vorlegen zu können.

    Falls diese digitale Anmeldung nicht möglich ist, müssen Sie in Ausnahmefällen eine schriftliche Ersatzanmeldung ausfüllen und diese an den Beförderer oder die Grenzbehörde abgeben oder nach ihrer Einreise unverzüglich an das Gesundheitsamt übermitteln.

    Das Muster dafür finden Sie hier: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/C/Coronavirus/Aussteigekarte_08-20.pdf

    (Text als pdf-Dokument - Stand: 11.01.2021)


    Seit 09.12.2020  gilt die „Landesverordnung zur Absonderung von mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten oder krankheitsverdächtigen Personen und deren Hausstandsangehörigen und Kontaktpersonen vom 8. Dezember 2020“, die durch das Land Rheinland-Pfalz veröffentlicht wurde.

    Ausführliche Informationen, Definitionen, FAQs des Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie:

    (09.12.2020)


     
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