Nach Ende des STADTRADELN-Zeitraums deutschlandweit: Landkreis Bad Dürkheim auf Platz 1 in Rheinland-Pfalz

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Kreis auch bester „echter Newcomer" bundesweit

 

1.800 Radler haben im Kreis Bad Dürkheim an der Aktion STADTRADELN vom 14. August bis zum 3. September teilgenommen. Bundesweit beteiligten sich in diesem Jahr 1.127 Kommunen am STADTRADELN, das heißt sie stellten drei Wochen zwischen dem 1. Mai und dem 30. September den Radverkehr und nachhaltige Mobilität in den Fokus und animierten möglichst viele Bürgerinnen und Bürger, viel Fahrrad zu fahren und nach Möglichkeit das Auto stehenzulassen.

„Dass die Aktion bei uns auf Anhieb ein solcher Erfolg werden würde, hätte ich nie gedacht", zeigt sich Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld noch immer überrascht. Denn nach Abschluss aller STADTRADELN-Aktivitäten und Nachtragefristen für Kilometer im Jahr 2019 steht fest: Der Landkreis Bad Dürkheim, der dieses Jahr als Neuling bei der seit 2007 jährlich stattfindenden Aktion des Klima-Bündnis ins Rennen ging, liegt in der Rheinland-Pfalz-Wertung ganz vorne, vor den Städten Mainz, Trier und Kaiserslautern. Im bundesweiten Ranking landete der Kreis auf Platz 51 aller 1.127 Kommunen. „Das freut uns enorm und ist ein klares Signal, wieder beim STADTRADELN mitzumachen."

Insgesamt radelten alle Teilnehmer aus dem Kreis Bad Dürkheim mehr als 390.000 Kilometer, was ungefähr der Entfernung von der Erde zum Mond entspricht. Die einzelnen Strecken der Teilnehmer aneinander gelegt wäre man damit fast zehnmal um die Welt gekommen. „Eine enorme Leistung, vor allem wenn man berücksichtigt, dass alle acht Kommunen im Landkreis zum ersten mal teilgenommen haben", zieht Nick Stowasser vom Regionalbüro Mittelhaardt & Südpfalz der Energieagentur Rheinland-Pfalz, das das STADTRADELN im Landkreis koordinierte, ein Fazit.

„Kreis Bad Dürkheim der echte Sieger unter den Newcomern"

Für solche erstmaligen STADTRADELN-Teilnehmer, sogenannte Newcomer, wurde eine separate Gewinner-Kategorie vom Klima-Bündnis ausgewiesen: Die Kommunen starten entsprechend ihrer Einwohnerzahl in unterschiedlichen Größenklassen. Der Kreis Bad Dürkheim (ca. 133.000 EW) hat in der Kategorie 100.000 bis 500.000 Einwohner trotz Größennachteils viele Kommunen hinter sich gelassen und musste sich am Ende nur den Landkreisen Leer und Hildesheim geschlagen geben. In diesen beiden Landkreisen hatten aber schon in der Vergangenheit die namensgebenden Kreisstädte an der Kampagne teilgenommen. „Somit darf sich Bad Dürkheim also inoffiziell „echter Sieger unter den Newcomern" nennen, denke ich", stellt Stowasser fest.

Das gute Gesamtergebnis, dass der Landkreis an der Spitze der Rheinland-Pfalz-Wertung steht, ist insofern überraschend, als man üblicherweise davon ausgeht, dass das erste STADTRADELN-Jahr zur Einführung und langsamen Gewöhnung an die Aktion dient. „Der sprunghafte Erfolg ist den vielen engagierten Menschen im Landkreis, sei es in den kommunalen Verwaltungen, Schulen, Unternehmen, Vereinen, Organisationen und Initiativen zu verdanken", so Hans-Ulrich Ihlenfeld.

Auch ist deutlich geworden: Das Fahrrad ist eine gern gesehene Mobilitäts-Alternative in der Region. Nicht nur die kurzen Strecken werden dadurch klimaneutral und gesundheitsfördernd zurückgelegt, auch die weiter entfernten Zentren der Metropolregion lassen sich auf zwei Rädern erschließen. Voraussetzung dafür, dass in Zukunft noch mehr Einwohner das Rad für ihre täglichen Wege nutzen, ist aber auch eine Verbesserung der streckenweise schon guten, aber eben lange noch nicht perfekten Infrastruktur.

Am 29. Oktober 2019 wird die Sparkasse Rhein-Haardt die Auszeichnungen für die besten STADTRADELN-Schulen in ihrem Geschäftsgebiet, das neben dem Kreis Bad Dürkheim auch die Städte Frankenthal und Neustadt an der Weinstraße umfasst, vornehmen. Wie der Landkreis Bad Dürkheim nahmen auch die beiden kreisfreien Städte 2019 erstmals am STADTRADELN teil.


(21.10.19)

 
 
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