Baukultur entlang der Deutschen Weinstraße

Neue Initiative zur Baukultur gründet sich

 

Nicht nur die Natur, auch von Menschen Erschaffenes wirkt auf die Landschaft: Architektur prägt unsere Region ebenso wie Pfälzerwald und Weinberge. Um den Blick auf diese „Baukultur“ zu lenken, haben sich die Landkreise Bad Dürkheim und Südliche Weinstraße sowie die Städte Landau und Neustadt zusammengeschlossen und die „Baukulturinitiative Deutsche Weinstraße“ gegründet. Den Bürgermeistern im Landkreis Bad Dürkheim wurde diese bei der Bürgermeisterdienstbesprechung am Donnerstag vorgestellt.

„Baukultur umfasst die gesamte von Menschen geschaffene gebaute Umwelt. Sie ist Ausdruck regionaler Identität und Bestandteil eines unverwechselbaren Gesichts einer Region“, sagt Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld, der die Anregung zur Initiative gab. „Als Standortfaktor für Unternehmen, als Wohlfühlfaktor für unsere Einwohner und als Aushängeschild für die Gäste unserer Region ist die bauliche Gestaltung unserer Orte ein ganz wesentlicher Faktor“, sind sich die Landräte Ihlenfeld und Dietmar Seefeldt (SÜW) sowie die Oberbürgermeister Marc Weigel (NW) und Thomas Hirsch (LD) einig.

Um diese Faktoren zu stärken sowie das Bewusstsein der politisch Verantwortlichen, der Bauherren und Architekten zu schärfen haben sich die Landkreise und Städte zusammengeschlossen. Die Idee ist, mit verschiedenen Aktionen auf die Bedeutung der Baukultur hinzuweisen – wie wichtig Gebäude und Architektur, aber auch Landschaftsbau, für die Identität der Deutschen Weinstraße sind. Der Zusammenschluss ist erst der Anfang, eine genaue Agenda wird noch ausgearbeitet: Am 25. August 2020 werden sich die Partner, die Kommunen und die Unterstützer zu einem ersten Auftakt auf dem Hambacher Schloss zusammenfinden, so dass zum nächsten Jahr hin die ersten Aktionen umgesetzt werden können.

„Es ist mir ein besonderes Anliegen, die Attraktivität unserer Orte zu erhalten, das positive Bild weiter zur Geltung zu bringen und gerade auch unsere Einwohnerinnen und Einwohner für die gebaute Umwelt und ihre Wirkung zu sensibilisieren“, sagt Ihlenfeld. „Vor diesem Hintergrund war es mir ein besonderes Anliegen die Marke ‚Deutsche Weinstraße‘ in ihrer Gesamtheit voranzubringen und es freut mich, dass sich alle an der Weinstraße anschließen.“

Die Arbeit in der Initiative als Geschäftsstelle wird vom Leiter des Referates Kreisentwicklung Raimund Rinder bei der Kreisverwaltung Bad Dürkheim wahrgenommen.

Die besondere Herausforderung liegt darin, sowohl die größeren Städte, also auch die kleineren Kommunen in den unterschiedlichen Landschaftsräumen von der Rheinebene über die Weinlagen der Haardt bis zum Pfälzerwald abzudecken und die jeweiligen Besonderheiten zu berücksichtigen und herauszustellen.

Unterstützung erhält die Initiative von der Baukultur Rheinland-Pfalz im Finanzministerium, der Architektenkammer, der Metropolregion, der Generaldirektion Kulturelles Erbe, den Mittelbehörden des Landes, kommunalen Spitzenverbänden und auch der Pfalz Touristik.


(26.06.20)

 
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