Busse im Schülerverkehr: Verstärkung auf fünf Fahrten

Auf Rückmeldungen von Schülern und Eltern eingegangen

 

Nach intensiver Prüfung und Rücksprache mit Schülern, Eltern, den Schulen und den Busunternehmen hat der Landkreis Bad Dürkheim fünf Fahrten identifiziert, die im Schülerverkehr besonders stark frequentiert werden und daher jetzt zur Entlastung mit größeren Gelenk- statt Solobussen gefahren werden. So soll „Gedränge“ im Bus und damit das Ansteckungsrisiko mit dem Coronavirus reduziert werden.

Auf diesen fünf Fahrten werden größere Busse eingesetzt:

Linie 574 zwischen Lachen-Speyerdorf und Haßloch, eine Fahrt morgens: seit 26. August

Linie 454 zwischen Carlsberg und Grünstadt Bahnhof, eine Fahrt morgens: seit 14. September

Linie 454/453 zwischen Grünstadt Bahnhof über Altleiningen Grundschule nach Weisenheim am Berg, eine Fahrt morgens: seit 14. September

Linie 454 zwischen Grünstadt Schulzentrum und Carlsberg, eine Fahrt nachmittags: seit 14. September

Linie 458 zwischen Höningen und Eisenberg Schulzentrum über Grundschule Hettenleidelheim, eine Fahrt morgens: seit 10. September

Durch den Einsatz von Gelenk- statt Solobussen können sich die Schülerinnen und Schüler besser verteilen. Dennoch kann es noch vorkommen, dass nicht alle einen Sitzplatz bekommen: „Es bleibt weiterhin wichtig, dass im Bus die Maske getragen wird, da auch mit größeren Bussen nicht immer 1,5 Meter Abstand eingehalten werden kann“, sagt Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld.

Bei der Ermittlung, auf welchen Linien Bedarf für eine Erweiterung besteht, ist der Landkreis systematisch vorgegangen. Es wurden die Anfragen von Schülern und Eltern berücksichtigt und mit den im Auftrag des Landkreises fahrenden Verkehrsbetrieben gesprochen. Auch diese haben Fahrten zurückgemeldet, die besonders stark genutzt werden. Daraufhin wurde zunächst geprüft, ob die Verkehrsunternehmen selbst die Verstärkung leisten können – dies ist auf allen Linien der Fall. Für die Mehrkosten kommt zunächst der Landkreis auf, eine Förderung vom Land mit 90 Prozent ist möglich. Nach Anforderung des Landes besteht ein Bedarf für den Einsatz zusätzlicher oder größerer Busse, wenn mehr als 30 Prozent der Stehplätze belegt sind.

Hätten die Verkehrsunternehmen selbst nicht die größeren Busse einsetzen können, wären Kapazitäten von Reisebusunternehmen geprüft bzw. eine Nachfrage an den „Bus-Pool“ des Landes gestellt worden. Dies ist aber zurzeit nicht notwendig.

„Wo es aus unserer Sicht besonders dringlich war, haben wir sofort nach den ersten Rückmeldungen nach den Sommerferien gehandelt. Darüber hinaus haben wir auch alle anderen Linien geprüft, um einen systematischen Überblick zu bekommen. So haben wir für den Moment gute Lösungen gefunden. Wir sind aber weiterhin im Gespräch mit den Busunternehmen, mit Eltern, den Schulen und dem VRN, um auch zu einem späteren Zeitpunkt noch nachrüsten zu können“, sagt Ihlenfeld. Denn wenn sich die Witterungsverhältnisse ändern – und weniger Schülerinnen und Schüler mit dem Rad fahren – kann es sein, dass noch weitere Fahrten verstärkt werden müssen. „Wir behalten das im Blick und werden nach den Herbstferien noch einmal prüfen. Bis 30. November können noch Förderanträge beim Land gestellt werden.“


(21.09.20)

 
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