Warnstufe Orange: Verstärkte Kontrollen der Quarantäne und Hygienemaßnahmen

Neuinfektionen lokal begrenzt und auf ein Infektionsgeschehen zurückzuführen

 

Seit gestern erreicht der Landkreis Bad Dürkheim nach dem Aktionsplan des Landes Rheinland-Pfalz die Warnstufe „orange“ (mehr als 35 Neuinfektionen in den vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner). Aus diesem Grund hat sich heute die regionale Task Force beraten.

Zur regionalen Task Force zählen der Landrat, Vertreter/innen der Kreisordnungs- und Gesundheitsbehörde, sowie unter anderem von Gesundheitsministerium, Bildungsministerium, Polizei, ADD und Landkreistag. Vorsitzender ist Detlef Placzek, Präsident des Landesamts für Soziales, Jugend und Versorgung.

Nach Einschätzung der Task Force müssen für den Landkreis Bad Dürkheim zum jetzigen Zeitpunkt keine weitreichenden Einschränkungen verfügt werden. Der hohe Anstieg an Neuinfektionen seit dem Wochenende geht auf eine Familienfeier außerhalb des Landkreises zurück. In Zusammenhang mit dieser Feier stehen momentan rund 40 Neuansteckungen der vergangenen Tage (Gäste der Feier sowie Familienangehörige, die sich im Anschluss angesteckt haben). Zu diesen Fällen zählen auch die Coronafälle an den Schulen IGS Grünstadt, Realschule plus Weisenheim am Berg und BBS Bad Dürkheim. Alle Betroffenen wohnen im nördlichen Landkreis: in der Verbandsgemeinde Leiningerland und Grünstadt.

Aufgrund dieser lokalen Begrenzung und dem Rückschluss auf ein Infektionsgeschehen, ist es nach Meinung der Task Force zum jetzigen Zeitpunkt nicht notwendig, Maßnahmen zu verfügen, die alle Bürgerinnen und Bürger des Landkreises betreffen. Stattdessen sollen insbesondere die Einhaltung der Quarantäne sowie die bestehenden Hygieneregeln, zum Beispiel in der Gastronomie, verstärkt kontrolliert werden. Hierfür wurde der Ordnungsbehörde des Kreises sowie den örtlichen Ordnungsämtern Unterstützung durch die Polizei zugesichert.

„Beim aktuellen Geschehen und zum jetzigen Zeitpunkt ist dies die beste Maßnahme“, sagte Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld. „Wir können die Infektionen klar zurückverfolgen und durch die Quarantäne eindämmen. Wir gehen davon aus, dass wir zwar noch ein paar Tage bei einer erhöhten 7-Tages-Inzidenz bleiben, aber dann die Warnstufe orange wieder verlassen. Dann wären keine weiteren Maßnahmen notwendig.“ Allerdings wisse niemand genau, wie sich die Zahlen entwickeln: „Wir müssen das Geschehen genau beobachten und genau analysieren, woher die Ansteckungen kommen. Dann müssen wir eventuell wieder reagieren.“  


(14.10.20)

 
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