DÜW - Journal Aktuell
Behördennummer 115
Leben im Landkreis

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Marathon Deutsche Weinstraße

Erste Ehrenamtskarten überreicht

Für ihr Ehrenamt gewürdigt: Engagierte Kreisbürger.

Landrat Ihlenfeld gratulierte 35 Personen zu ihrem Engagement

 

Eine besondere Würdigung für ehrenamtliches Engagement, das ist die Ehrenamtskarte des Landes Rheinland-Pfalz. Im September hat der Landkreis die Karte eingeführt, am 16. November konnte Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld die ersten Karten an Bürgerinnen und Bürger übergeben. 35 waren der Einladung ins Kreishaus gefolgt, die übrigen der insgesamt 59 Karten werden in den nächsten Tagen per Post verschickt.

„Die Arbeit von Ehrenamtlichen bei uns ist außergewöhnlich. Das zeigt sich auch heute wieder bei den vielen Gästen, die ich begrüßen kann“, sagte der Landrat. „Ihnen möchten wir unsere Anerkennung zeigen. Ohne Sie wäre vieles in unserer Gesellschaft nicht möglich. Die Ehrenamtskarte ist nur eine Kleinigkeit, um etwas zurück zu geben, aber wir hoffen, Sie haben Ihre Freude daran.“ Landrat Ihlenfeld verwies unter anderem auf die Flüchtlingswelle, die ohne Ehrenamtler nicht zu bewältigen wäre und dankte allen Initiativen, die sich vor Ort gebildet haben. „Generell danke ich Ihnen allen, die Sie sich mit Ihren Fertigkeiten und Ihrer Persönlichkeit einbringen.“

Unter den neuen Karteninhabern waren die Grünen Damen aus dem Bad Dürkheimer Krankenhaus, der DRK Ortsverein Grünstadt, Engagierte vom Heimatmuseum Haßloch und der Neustadt-Haßlocher Tafel und viele Einzelpersonen, die sich zum Beispiel für die Jugendarbeit im Offenen Kanal Weinstraße, für den Luftfahrtverein Grünstadt, das Frauenhaus Lila Villa, die Arbeiterwohlfahrt Haßloch oder die Bibliothek im Leininger Gymnasium engagieren.

Insgesamt ist in Rheinland-Pfalz das bürgerliche Engagement sehr hoch: Nach dem Freiwilligensurvey engagieren sich 48,3 Prozent der Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich, im Ländervergleich liegt Rheinland-Pfalz damit auf Platz eins.

Nicht verwunderlich also, dass schon insgesamt 95 Anträge bei der Kreisverwaltung eingegangen sind. Der Kreis reicht diese weiter an das Land, welches die erstellten Karten wiederum gebündelt an den Kreis schickt. 

„Wir freuen uns, Sie alle heute bei dieser kleinen Feierstunde ehren zu können“, so Ihlenfeld weiter. „Wir kennen die Karte aus unserem Partnerlandkreis Starnberg, wo sie schon viele Jahre im Einsatz ist. Es zeigt sich, dass sie einen hohen praktischen Nutzen hat und damit viel mehr ist, als nur eine Anerkennung.“ Denn die Karte kann nicht nur bei Institutionen im Kreis für Vergünstigungen vorgezeigt werden, sondern landesweit.

Jeder, der mindestens 16 Jahre als ist und fünf Stunden in der Woche oder 250 Stunden im Jahr ehrenamtlich arbeitet, ohne dafür ein Entgelt zu erhalten, kann beim Kreis einen Antrag auf die Ehrenamtskarte stellen. Das Engagement kann bei unterschiedlichen Trägern erfolgen oder verteilt sein auf einzelne zeitintensive Einsätze, Vereine und Organisationen müssen es bestätigen. Das Formular kann auf den Webseiten des Landes (www.wir-tun-was.de) und des Kreises (www.kreis-bad-duerkheim.de) heruntergeladen werden, dann ist der Antrag bei der Kreisverwaltung (Philipp-Fauth-Str. 11, 67098 Bad Dürkheim, Tel.: 06322/961-0) zu stellen. Die Karte ist zunächst zwei Jahre gültig und kann danach verlängert werden.

Die Vergünstigen, die Karteninhaber im Landkreis und in ganz Rheinland-Pfalz erhalten, sind abrufbar unter www.wir-tun-was.de

Der Kreis Bad Dürkheim fördert ehrenamtliches Engagement außerdem mit der Stiftung des Landkreises, die jedes Jahr den Bürgerpreis verleiht und Projekte im Sinne der Stiftung finanziell unterstützt. Formlose Anträge für solche Projekte können jederzeit gestellt werden, die Bewerbungsfrist für den nächsten Bürgerpreis für besonders engagierte Gruppen oder Einzelpersonen endet am 31. Januar 2017.


(21.11.16)

 
 
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