Hausanschlussvertrag mit Inexio für Breitband bis ins Haus erforderlich – kostenlos für geförderte Adressen

Informationen von Landkreis und Inexio

 

Der geförderte Breitbandausbau im Landkreis Bad Dürkheim ist in seiner konkreten Phase: In einigen Orten haben die Tiefbauarbeiten bereits begonnen. Damit die rund 9000 Adressen, die über den geförderten Ausbau kostenlos angeschlossen werden, mit der Gigabitleitung versorgt werden können, müssen die Eigentümer einem Hausanschlussvertrag zustimmen. Die Kreisverwaltung Bad Dürkheim stellt klar: Dieser Hausanschluss ist im geförderten Bereich kostenfrei und bindet nicht an einen bestimmten Anbieter.

Im Zuge des geförderten Breitbandausbaus im Kreiscluster wurden die sogenannten A-Adressen (geförderte Adressen, für die der Ausbau kostenfrei ist) entweder bereits angeschrieben oder erhalten demnächst ein Schreiben: Dieses enthält Informationen von Inexio und zusätzlich ein Anschreiben des Landkreises. Für diese Adressen ist der Anschluss kostenfrei und sie sind nicht an einen bestimmten Telekommunikationsanbieter gebunden. Dennoch müssen sie mit der Inexio einen Hausanschlussvertrag abschließen, sofern sie einen Anschluss bis ins Haus möchten. Andernfalls wird nur bis zur Grundstücksgrenze das Kabel gelegt. Für das geförderte Kreiscluster gelten gesonderte Bedingungen, diese sind nicht mit den Bedingungen im allgemeinen Telekommunikationsgesetz gleichzusetzen.

Der Hausanschluss ist das Kernstück, damit die Glasfaser direkt ins Haus geführt werden kann. Hierzu benötigt die Firma Inexio die Erlaubnis, auf dem jeweiligen Grundstück arbeiten zu können. Darum schließt der Hauseigentümer mit der Inexio den Hausanschlussvertrag ab.

Im Vertrag werden u.a. technische Angaben abgefragt. Dies ist erforderlich um festzustellen, wie der Anschluss ausgestaltet werden muss. Der Anschluss ist bis zur Hauseinführung sowie die ersten drei Meter im Gebäude grundsätzlich kostenlos. Sind längere Strecken im Gebäude zu überwinden, muss der Eigentümer mit der Inexio Kosten ggf. klären. Die hausinterne Verkabelung ist nicht Bestandteil des Hausanschlusses und ist bei Bedarf durch den Eigentümer selbst herzustellen. Es ist auch möglich, sich den Hausanschluss legen zu lassen, ohne das Gigabitnetz direkt zu nutzen – bei Bedarf kann dann auch zu einem späteren Zeitpunkt die Verkabelung im Haus erfolgen.

Im Hausanschlussvertrag ist die Anzahl der Wohneinheiten anzugeben. Dies ist erforderlich, um die benötigte Anzahl an Glasfasern für das Objekt zu bestimmen. Der Hausanschlussvertrag muss vom Eigentümer abgeschlossen werden. Der Vertrag ist direkt an die Inexio in Saarlouis zu zurückzusenden, die Adresse ist auf dem Vertrag vermerkt.

A-Adressen können zu Inexio als Telekommunikationsanbieter wechseln, müssen dies jedoch nicht. Der Landrat stellt klar: Dies kann jeder selbst frei entscheiden, der Landkreis spricht keine Empfehlung aus.

Darüber hinaus gibt es noch rund 7000 B-Adressen im Landkreis. Diese sind nicht Teil des Kreisclusters und haben kein gesondertes Anschreiben des Landkreises erhalten. Sie sind bereits mit einem Internetanschluss über 30 Mbit/s versorgt und daher nicht Teil der Förderung. Da sie aber entlang der geförderten Trasse liegen, haben diese B-Adressen jetzt die Gelegenheit, ebenfalls an das schnellere Gigabit-Netz angeschlossen zu werden. Hierfür beziehen sie über Inexio einen Hausanschluss und schließen zu günstigen Konditionen einen Telekommunikationsvertrag mit Inexio ab. Diese Adressen sind dann für eine gewisse Zeit an Inexio gebunden.

Die Firmen Inexio und Deutsche Glasfaser bauen außerdem in manchen Bereichen des Landkreises eigenwirtschaftlich aus. Dieser eigenwirtschaftliche Ausbau ist unabhängig vom geförderten Ausbau im Kreiscluster.

Die Schreiben des Landkreises und die Informationen von Inexio wurden und werden aktuell versendet. Die Kreisverwaltung erreichen daher momentan viele Anfragen. Auf der Homepage des Landkreises Bad Dürkheim sind hier alle wichtigen Informationen zusammengefasst.


(22.07.20) 

 
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