Weiterbildung nah bei den Lernenden

Minister Wolf informiert sich in der Kreisvolkshochschule Bad Dürkheim

 

Politische Bildung, Kreativkurse, Alphabetisierung, Sprachen, Integrationskurse und Gesundheitsbildung – die Programmvielfalt der Volkshochschulen ist immens. Der Präsenzunterricht wird inzwischen wieder schrittweise aufgenommen, doch die immer noch anhaltende Corona-Pandemie erfordert ein Umdenken bei Bildungsangeboten und Kursstrukturen. Wie wird dies vor Ort umgesetzt? Darüber informierte sich Weiterbildungsminister Konrad Wolf gemeinsam mit Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld in der Kreisvolkshochschule (kvhs) Bad Dürkheim.

Auf dem Bild von links:  Susanne Hermeling, Direktorin des Verbands der Volkshochschulen Rheinland-Pfalz, Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld, KVHS-Leiter Dirk Wolk-Pöhlmann, Kursleiterin Marion Schacht, Minister Konrad Wolf

„Die Stärke der Volkshochschulen ist es seit jeher, unterschiedlichste Menschen beim Lernen zusammenzubringen. Während der Coronakrise erfolgte dies in digitaler Form und auch zukünftig sollen diese Angebote das Kursangebot bereichern. Gemeinsames Lernen kann sowohl digital als auch analog stattfinden, wie das schöne Beispiel der kvhs Bad Dürkheim zeigt. Weiterbildung verbindet und öffnet Türen!“ Im Gespräch mit Kursleitern und Teilnehmerinnen zeigt sich Minister Wolf beeindruckt von der Vielfalt analoger und digitaler Angebote.

„Gerade in Zeiten der Einschränkungen und Kontaktsperren ist es wichtig, Bildungsmöglichkeiten für alle Menschen vorzuhalten. Seniorinnen und Senioren, Menschen mit Beeinträchtigungen oder Menschen mit Grundbildungsbedarfen dürfen jetzt nicht von der Gesellschaft abgehängt werden. Hier sehen Volkshochschulen ihre vorrangige Aufgabe,“ unterstreicht Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld.

„In einem Flächenlandkreis wie hier in Bad Dürkheim ist es besonders wichtig, Bildungsangebote dezentral und nah bei den Menschen vorzuhalten. Unsere Volkshochschule bietet generationenübergreifende Weiterbildung und Begegnung. Sie bringt Lernende mit analogen und digitalen Methoden zueinander“ betont kvhs-Leiter Dirk Wolk-Pöhlmann.

Die Volkshochschulen haben in der Krise ihren gesellschaftlichen Auftrag weiter erfüllt. Gerade vermeintlich "weiche" Programmsegmente wie die Kulturelle Bildung haben dabei gezeigt, wie systemrelevant sie sind. Kursleiterin Marion Schacht konnte nach dem Lockdown ihren Malkurs plötzlich nicht mehr fortführen. Um weiter mit ihren Teilnehmerinnen und Teilnehmern arbeiten zu können, nahm sie kurzfristig an den Schulungen für online-Kurse in der vhs-eigenen Lernplattform teil. Jetzt findet ihr Kurs zu kreativen Maltechniken online in der „vhs.cloud“ statt. Die Teilnehmer der online-Angebote sind begeistert: „Als Seniorin bin ich derzeit besonders vorsichtig, um so erleichterter bin ich, dass ich durch dieses online-Angebot weiter am gesellschaftlichen Leben teilhaben kann, mich sinnvoll beschäftige und weiterentwickle.“

Kontakt und weitere Fragen:

Verband der Volkshochschulen von Rheinland-Pfalz e.V.
Mareike Schams, Pressereferentin
Tel.: 0 61 31 – 2 88 89 17, Email: schams@vhs-rlp.de, www.vhs-rlp.de


Der rheinland-pfälzische Volkshochschulverband ist der Interessen- und Fachverband der 67 nach rheinland-pfälzischem Weiterbildungsgesetz anerkannten Volkshochschulen in Rheinland-Pfalz. Die Arbeit des Verbandes wird durch das Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz gefördert. Der Verband der Volkshochschulen vertritt seine Mitgliedseinrichtungen auf Landes- und Bundesebene.

(31.07.20)

 
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