Bild von einer zusammengeklappten Zeitung

Letzte Sperrzone aufgehoben: Keine Amerikanische Faulbrut mehr im Landkreis

Wegen des Ausbruchs der Amerikanischen Faulbrut waren im Landkreis Bad Dürkheim vier Sperrzonen mit für Bienenvölker geltenden Restriktionen verfügt worden. Drei dieser vier Sperrzonen waren Mitte Juni bereits aufgehoben worden. Jetzt folgt auch der letzte Sperrbezirk. Das teilt das Veterinäramt der Kreisverwaltung mit. Damit sind alle Einschränkungen und vorübergehenden Regelungen beendet, die nötig waren, um den Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut einzudämmen.

Nach dem bestätigten Ausbruch der Bienenseuche im Juli 2025 war die Einrichtung der Sperrzonen notwendig. Bei dem Ausbruch war eine Vielzahl von Bienenvölkern befallen, die an unterschiedlichen Stellen im Landkreis aufgestellt worden waren. Alle in den Zonen befindlichen Bienenstöcke mussten infolge des Ausbruchs zweimal im Abstand von mehreren Monaten beprobt werden. Die Ergebnisse waren alle negativ, sodass der Landkreis Bad Dürkheim nach dem Ausbruch der ausschließlich für Bienen gefährlichen Tierseuche nun wieder als frei von Amerikanischer Faulbrut gilt.

"Gute Nachricht für Imkerinnen und Imker"

„Das ist eine gute Nachricht für alle Imkerinnen und Imker im Landkreis und auch für die, die nun wieder mit ihren Völkern in den Landkreis einwandern können. Dabei müssen aber natürlich weiterhin die geltenden Regularien rund um den Transport von Bienenvölkern beachtet werden“, sagt der für das Veterinäramt zuständige Beigeordnete Jonas Bender und fügt an: „Wir sind sehr froh, dass es uns dank der guten Zusammenarbeit mit den verantwortungsbewussten Imkern im Landkreis sowie den ehrenamtlichen Bienenseuchensachverständigen gelungen ist, eine weitere Verbreitung der Bienenseuche zu verhindern.“

Weitere Informationen und bisherige Pressemitteilungen zum Thema sind online zu finden auf www.kreis-bad-duerkheim.de/afb.