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Internationaler Marathon Deutsche Weinstraße 2026

Nicht nur Pfälzer kennen die Vorzüge des schönen Marathons Deutsche Weinstraße. Der Lauf erfreut sich internationaler Beliebtheit, bleibt aber weiterhin fest im Landkreis und in der Region verwurzelt. Zum 14. Marathon Deutsche Weinstraße sind Sportlerinnen und Sportler mit 36 verschiedenen Nationalitäten angemeldet.

Die größte Athletengruppe stammt aus Deutschland: Rund 3600 Läuferinnen und Läufer sind aus der Bundesrepublik. Und die allermeisten von ihnen sind Rheinland-Pfälzer – rund 2300. Auf Platz zwei folgen rund 550 Baden-Württemberger. Hessen ist mit etwa 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ebenfalls stark vertreten. Aber auch aus Nordrhein-Westfalen (etwa 150 Anmeldungen) und Bayern (etwa 100 Anmeldungen) kommen Läuferinnen und Läufer an die Weinstraße. Insgesamt sind alle 16 Bundesländer am Start.

Die zweitgrößte Gruppe bei den Nationen bilden nach den Deutschen – allerdings mit großem Abstand – die US-Amerikaner. 43 von ihnen sind gemeldet. Für die meisten ist die Anreise jedoch nicht allzu weit: Sie kommen von der Airbase in der Westpfalz. „Schon seit einigen Jahren kommen US-amerikanische Teams zu unserem Lauf, die Airbase macht immer kräftig Werbung für uns“, freut sich Organisator Rolf Kley.

Europa ist insgesamt am stärksten vertreten: allen voran Großbritannien, Frankreich, die Niederlande und Polen mit jeweils zehn bis elf Teilnehmern. Aber auch Österreich, die Schweiz, Dänemark, Spanien, Finnland, Norwegen, Italien, Luxemburg und die Türkei schicken mehrere Läuferinnen oder Läufer ins Rennen. Dazu kommen einzelne Anmeldungen etwa aus Kroatien, Tschechien, Griechenland, Nordmazedonien, Portugal, Slowakei oder Schweden.

Weitere einzelne Anmeldungen kommen von Nationalitäten aus der ganzen Welt: sieben aus China, vier aus Kanada und einzelne zum Beispiel aus Brasilien, Indien, Israel, Japan, Korea, Marokko, Mexiko, Neuseeland, Thailand oder Vietnam.

„Dass Menschen auch von weiter her anreisen, zeigt, welch hohe Wertschöpfung wir durch den Marathon erreichen“, führt Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld aus. „Die meisten bleiben noch länger und lernen die Pfalz mit ihren Vorzügen kennen. Und kommen dann auch gerne wieder. Egal, ob privater Gastgeber, Hotelbesitzer, Winzer oder Gastronom: Die ganze Region profitiert von solch einem touristischen Höhepunkt.“