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Kostenlose LED-Umtauschaktion des AWB geht in Haßloch weiter
Die kostenlose LED-Umtauschaktion des Abfallwirtschaftsbetriebs (AWB) des Landkreises Bad Dürkheim wird von den Bürgerinnen und Bürger des Landkreises sehr gut angenommen. Noch bis Mitte Juni können sie im wöchentlichen Wechsel auf den vier Wertstoffhöfen des AWB ihre herkömmlichen Glühbirnen abgeben und als Ersatz kostenlos energiesparende LED mit nach Hause nehmen. Ab heute, Montag, 27. April, geht die Umtauschaktion am Wertstoffhof in Haßloch weiter.
Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld hat den Umtauschstand in der vergangenen Woche auf dem Wertstoffhof in Friedelsheim besucht und ruft die Bürgerinnen und Bürger weiter dazu auf, sich an der Aktion zu beteiligen: „Jede LED, die eine Strom fressende Glühbirne ersetzt, ist ein kleiner Mosaikstein für den Klimaschutz.“ So sei es möglich, ohne viel Aufwand dauerhaft Strom effizienter zu nutzen und dadurch auch zu sparen. Die stellvertretende AWB-Werkleiterin Larissa Kehl ist mit dem bisherigen Verlauf der Aktion sehr zufrieden. „An den ersten Tagen sind insgesamt bereits mehrere 120-Liter-Tonnen voll alter Lampen abgegeben worden. Wir freuen uns sehr über den hohen Zuspruch für die Aktion“, betont Kehl.
Nach der Woche in Haßloch wandert der Umtauschstand nach Esthal und Grünstadt – und danach geht es noch einmal von vorne los in Friedelsheim. Wichtig ist zu beachten, dass alte Lampen immer nur zu den regulären Öffnungszeiten der Wertstoffhöfe umgetauscht werden können. Das bedeutet, dass in Esthal ein Umtausch nur mittwochs und samstags möglich ist.
In Haßloch gastiert die Aktion von 27. April bis 2. Mai und von 25. bis 30. Mai, in Esthal von 4. bis 9. Mai und von 1. bis 6. Juni, in Grünstadt von 11. bis 16. Mai und 8. bis 13. Juni und zum zweiten Mal in Friedelsheim von 18. bis 23. Mai. In diesen Zeiträumen können die Bürgerinnen und Bürger ihre alten Leuchtmittel zum jeweiligen Wertstoffhof bringen und dafür neue LED-Leuchten mitnehmen. Dabei gilt ein Eins-zu-eins-Austausch, man bringt eine Lampe und bekommt eine LED, wobei es immer nur haushaltsübliche Mengen sein sollten, die pro Person umgetauscht werden.
Der Vorteil der Wertstoffhöfe als Standort der Aktion ist, dass die alten Leuchtmittel dort direkt in den entsprechenden Entsorgungswegen landen. Außerdem gibt es dort Personal, Toiletten, Platz und gute Zufahrtsmöglichkeiten, um den Bürgerinnen und Bürgern den Umtausch so einfach wie möglich zu machen.
Vier verschiedene Arten von LED sind erhältlich, entweder in der normalen oder einer dimmbaren Variante. Alle leuchten in warmen Lichttönen, unterschiedliche Formen haben einen unterschiedlichen Energieverbrauch. E14-Fassungen gibt es als Ball- und Kerzenform (3,4 oder 4 Watt), E27-Fassungen als Tropfen, Ball und Kerze (3,4 oder 4 Watt). T8-Röhren gibt es in 60, 120 oder 150 Zentimetern Länge (7, 15,6 oder 23,1 Watt). Zu guter Letzt stehen noch GU10-Glas-Reflektoren bereit mit (2,4, 3,7 oder 6,1 Watt). Der Verbrauch der dimmbaren LED weicht nur leicht von den oben genannten Werten der normalen LED ab.
Die Aktion ist eines der Teilprojekte, die der Landkreis Bad Dürkheim über Mittel aus dem KIPKI-Förderprogramm des Landes Rheinland-Pfalz finanziert. KIPKI ist das Kommunale Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation, bei dem das Land für Klimaschutzprojekte und Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels 100 Prozent der Kosten übernimmt. Der Landkreis Bad Dürkheim hat knapp zwei Millionen Euro an KIPKI-Mitteln erhalten, die in zwölf Teilprojekte fließen.
Rund 80.000 Euro sind für die LED-Umtauschaktion eingeplant. „Eine einzelne Glühbirne zu ersetzen, ist scheinbar nicht viel. Aber in der Summe hat die Aktion dann doch eine Wirkung“, sagt Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld. Würde nur jeder zehnte Bürger des Landkreises eine einzige Lampe eintauschen, wären das rund 13.000 Stück. Errechnet aus angenommenen Durchschnittswerten von Energieverbrauch und Betriebszeit einer Leuchte ergibt sich eine CO2-Einsparung von knapp 160 Tonnen pro Jahr.
Öffnungszeiten der Wertstoffhöfe
Haßloch (Westrandstraße 1), Friedelsheim (An der L527) und Grünstadt (Obersülzer Straße 44):
- Montag bis Mittwoch und Freitag: 8 bis 12 und 12.30 bis 16 Uhr
- Donnerstag: 8 bis 12 und 12.30 bis 17 Uhr
- Samstag: 8 bis 12 Uhr
Esthal (Klosterstraße):
- Mittwoch: 13.30 bis 16.30 Uhr
- Samstag: 9 bis 12 Uhr

